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Wellengang wie auf hoher See

Zittau besaß vor 150 Jahren das wohl modernste Hallenschwimmbecken Deutschlands. Erinnerungen an die wechselvolle Geschichte des Stadtbades.

Von Rolf Hill
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Lange Zeit hingen dunkle Wolken über dem Zittauer Stadtbad. Hier schien fast nichts mehr zu retten. Doch nach einer fast unwiderruflichen Schließung 2001 kam der erlösende Förderbescheid.
Lange Zeit hingen dunkle Wolken über dem Zittauer Stadtbad. Hier schien fast nichts mehr zu retten. Doch nach einer fast unwiderruflichen Schließung 2001 kam der erlösende Förderbescheid. © Foto: Sammlung Rolf Hill

150 Jahre sind vergangen, seit das Zittauer Stadtbad im Juni 1874 mit der Übergabe des Ostflügels als eines der ersten und modernsten Hallenbäder Deutschlands öffnete. Es löste an eben dieser Stelle eine Badeanstalt ab, die der Apotheker Dr. Johann Georg Knispel bereits 1812 errichten ließ. Der Standort war mit Bedacht gewählt, sprudelten doch hier drei mineralhaltige Quellen. Das Bad wurde als „Augustusbad“ bekannt. König Friedrich August von Sachsen war Namensgeber. Bereits zu dieser Zeit standen den Männern sechs Badestuben, den Frauen fünf zur Verfügung. Der Zuspruch war groß.

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